Bernhard Langer wurde am 27. August 1957 in Anhausen geboren. Seine Profi-Karriere startete er 1976 als Golflehrer beim Golfclub Augsburg-Bobingen/Burgwalden. Als Playing Pro gewann er 1979 die Deutsche Golflehrermeisterschaft, 1982 die Lufthansa German Open und 1985 die American Express Open. Sein großer Durchbruch kam mit dem 1. Major Titel, dem Gewinn des Masters in Augusta/Georgia (USA) 1985. 1986 war Langer die erste Nummer 1 der neu errichteten Golfweltrangliste.
Nach dem Gewinn des Masters schwebte Langer eine German Masters nach amerikanischem Vorbild vor. Nach Unterzeichnung des Vertrages zwischen Langer, der IMG und dem Stuttgarter Golf-Club Solitude e.V. fanden die ersten German Masters 1987 und in den Folgejahren bis 1991 als Mercedes German Masters in Stuttgart statt. Später fand das Turnier auf wechselnden Plätzen statt.
Nach zehn Ryder-Cup-Teilnahmen als Spieler führte er beim Ryder Cup 2004 das europäische Team als Kapitän zum historischen Sieg gegen die USA. Im Jahr 2006 gewann Langer an der Seite von Marcel Siem die inoffizielle Mannschaftsweltmeisterschaft auf Barbados zum zweitenmal (16 Jahre nach seinem ersten Sieg mit Torsten Giedeon).
Im Jahr 2002 wurde Langer in die World Golf Hall of Fame des Golfsports aufgenommen und 2006 wurde er in Anerkennung seiner Verdienste um den Golfsport zum “Honorary Officer of the Most Excellent Order of the British Empire” (OBE ehrenhalber) von Königin Elizabeth II. ernannt.
Er ist außerdem Kuratoriumsmitglied des dem CVJM nahestehenden Vereins ProChrist, dem Organisator einer evangelikalen Großevangelisationsveranstaltung.