Bobby Jones (eigentlich Robert Tyre Jones jr.) wurde am 17. März 1902 in Atlanta, Georgia geboren.
Bobby übte schon im Kindesalter im Garten der Eltern Chippen und Putten, was sich während seiner Karriere auszahlte: er beherrschte das kurze Spiel wie kein anderer zu dieser Zeit. Dabei verwendete er nur seinen Lieblingsputter “Calamity Jane”.
Ungeachtet seiner großen Erfolge wechselte er nie in’s Profilager, sonder blieb Amateur.
Zwischen 1923 und 1930 gewann er 62 Prozent aller nationalen Meisterschaften, zu denen er antrat. In fünf der acht US Amateur Championships war er Erster, in den anderen drei wurde er Zweiter. Dreimal gewann er die Open Championship, viermal die US Open und einmal die British Amateur Championship. 1930 holte sich Jones alle vier Major-Titel und ging mit diesem sogenannten „Grand Slam“ in die Geschichtsbücher des Sportes ein. Nach diesem Höhepunkt zog er sich vom Wettkampfgeschehen zurück und war in erster Linie als Rechtsanwalt tätig.
Daneben schrieb er einige Golfbücher, gestaltete Golfplätze (z.B. den Augusta National Course) und begründete das dortige Masters.
1971 starb er. Er war unter den ersten Golfern, die 1974 in die World Golf Hall of Fame aufgenommen wurden.